Die Türkei

Schwarzes Meer, Bosporos, Marmara Meer, Dardanellen, Mittelmeer


Tag 127 – 15. September 2013
Das frühe Aufstehen nützt nichts. Am Morgen rauscht der Wind noch unbändig durch den Hafen. Die Prognose sagt gute Reisebedingungen ab 15:00 Uhr voraus. Immer wieder wird ein Blick auf alle vorhandenen Forecast Medien geworfen. Das Wetter bestätigt die Voraussagen. Also wird Ausklariert und der Törn zum nächsten Hafen um 14:30 Uhr gestartet. 23 Seemeilen ist eine Entfernung die auch nachmittags noch geschafft werden kann. Hafen Igneada in der Türkei ist das Ziel. Ein moderner Hafen mit Tankstelle. Soweit die Theorie. Tatsächlich finden wir einen Fischerhafen vor ohne jegliche Struktur für Sport- und sonstige Schifffahrt. Einklarieren können wir hier nicht. Erst in Istanbul, ca. 80 Seemeilen weiter, gibt es die Möglichkeit. Das wird uns auch von der Küstenwache ganz deutlich gemacht, die uns auffordert den Hafen zu verlassen, da wir illegal in der Türkei sind. Hilfreiche Geister des Dorfes und der eigens zu diesem Zweck privat aufgesuchte Hafenmeister verhelfen uns zu einem geduldetem Aufenthalt längsseits an einem Fischerboot. 80 Seemeilen bis nach Istanbul bedeuten auch – Tanken! Noch ein Erlebnis in diesem Hafen. Ein junger Mann mit 100%igen Deutschkenntnissen verhilft uns zu einem Taxi. Der wiederum beschafft Dieselkanister. Und dann los zur 4 Kilometer entfernten Tankstelle. 100 Liter Diesel getankt, 220,- €uro bezahlt und zurück zum Schiff. Die Sonne kann sich das alles nicht mehr mitansehen und geht unter. Tatsächlich haben wir dann gegen 21:00 Uhr den Diesel umgefüllt und machen uns nun Gedanken zum Einlaufbier und etwas essbarem. Die Dorfbewohner vor Ort verstehen mein pantomimisches Movement ohne linguistische Unterstützung  und so können wir etwas essen. Sogar Geldwechsel im 50 Meter entfernten Kiosk von €uro in türkische Lira funktioniert. Denn das Essen wird in Lira bezahlt. Das Bier gibt es danach an Bord. Nun gehen in der CALYPSO die Lichter aus. DANKE an die hilfreichen Geister und den Hafenmeister dieses Ortes! Ohne sie wäre dies alles nicht möglich! Der Diesel ist mit 2,20 € zwar teuer, dafür haben wir für die Taxiaktion nichts bezahlt. So kann freundliche Hilfsbereitschaft auch aussehen. Die Küstenwache hat ihren Rahmen ausgeschöpft. Auch dafür DANKE.


Tag 128 -  16. September 2013
Im Prinzip ist die Nacht um 4:00 Uhr morgens zu ende. Die Fischer gehen ihrer Berufung nach und fahren aufs Meer. Bis 6:00 Uhr hält der Kapitän in seiner Koje still. Dann ruft auch noch der bestellte Weckdienst vom Handy zum Tagesanfang. Es ist noch stockdunkel. Versprochen ist versprochen. Um 7:00 Uhr macht sich die CALYPSO mit einigen großen Fischtrawlern auf den Weg. Der Kaffee ist gekocht und gefrühstückt wir unterwegs. Da haben wir schon Erfahrungen. 

Die Neugier der Sonne ist geweckt und schnell ist sie aufgestiegen um uns zu begleiten. Der Wind hält sich schüchtern zurück und die Wellen scheinen anderweitig zu tun zu haben. So kommen wir mit ein paar Umdrehungen mehr als sonst zügig voran. Fast genau um 16:00 Uhr verlässt die CALYPSO das Schwarze Meer und läuft voller Stolz nach 60 Seemeilen in den Bosporus ein. Ein erhebendes Gefühl schleicht sich bei der Besatzung ein – zu Recht. Der angedachte Hafen Poyraz wird ignoriert. Ein gutbesetzter Fischerhafen. Die Erinnerungen sind noch  nicht verklungen und so fahren wir 5 Seemeilen weiter. Eine neue Marina mit Steganlage, Wasser und Strom inmitten der Stadt. 80,- €uro ist der Satz pro Nacht. Einklarieren geht hier auch nicht, also offiziell nicht das Schiff verlassen. Ein zufriedener Tag neigt sich dem Ende.


Tag 129 – 17. September 2013
Nach solch einem Törn ist ausschlafen angesagt. Ein ausgiebiges Frühstück in aller Ruhe. Das haben wir uns verdient. Doch dann passiert entsetzliches. Dunkle Regenwolken schleichen sich über den Berg. Eine Situation an die wir uns nur schwach erinnern können. Als der Wind dann die Wolken vorantreibt ist die Entscheidung schnell und ohne Mannschaftsbesprechung getroffen. „Weck´ die 130 Pferde und schmeiß die Leinen los“. Gesagt getan und ab die Post. Der Himmel bedeckt, der Wind leicht erregt und die Wellen, erzeugt durch die Schifffahrt, haben schon Respekt verlangt. Jetzt heißt es 15 Seemeilen durchhalten. Und dann kurz vor unserem Zielhafen Ataköy Marina in Istanbul öffnet sich das Marmara Meer. Endlose Weite tut sich auf. Im Hafen wird uns vom Piloten ein Liegeplatz zugewiesen. Nun nur noch die Formalitäten wie Einklarieren erledigen. Klingt einfach, ist es auch wenn ich alle Zeit der Welt habe und mich in Istanbul auskenne. Also beauftragen wir einen Agenten der alles schneller kann und es für uns einfach macht. Alte Bekannte haben wir hier wiedergetroffen, die MARIANA 2, und zack – haben wir uns zum Essen verabredet. Nachdem Essen werden Augen müde und damit der Tag beendet.


Tag 130 – 18. September 2013
In aller Ruhe wird der heutige Tag begonnen. Nach allen morgendlichen Ritualen wird das Boot gereinigt, die Technik überprüft und Wäsche zum Waschen gegeben. Das darf die Housekeeperin der CALYPSO in diesem Hafen nicht selbst machen. Der Smutje ist mit Proviantbeschaffung unterwegs, während der Kapitän auf den Agenten wartet, der schon längst da sein wollte. Und die gesamte Besatzung wartet noch auf jemanden. Philipp, unser neuer Praktikant für eine Woche, kommt heute an Bord. Er glaubt dass es Urlaub ist. Schaun wir mal.











Tag 131 – 19. September 2013
Auch heute beginnt der Tag entspannt und in aller Ruhe. Philipp ist zwar eingezogen benötigt jedoch noch einige Orientierungshilfen. Das Wetter zeigt sich von der besten Seite. Dieser Donnerstag wird von der Mannschaft und vom Praktikanten genutzt um sich Instanbul anzuschauen. Der Kapitän widmet sich dem Schiff und der weiteren Törn Planung. Am späten Nachmittag sind die Ausflügler begeistert und müde zurück. Es gibt viel zu berichten. Nun wird es für den Smutje Zeit sich ums leibliche Wohl der Besatzung zu kümmern. Der Praktikant unterstützt kräftig. Bis zum späten Abend sitzen alle auf dem Achterdeck und tauschen sich aus.


Tag 132 – 20. September 2013
Freitag 07:00 Uhr und der Wecker überzeugt den Kapitän zum Aufstehen. Vorsichtig steckt der den Kopf aus der Luke. Es hat die Nacht geregnet und der Wind pfiff ein lautes Lied. Jetzt ist alles wieder gut. Ein Blick über die Hafenmauer stärkt den Eindruck einer Weiterreise. Der Forecast beschreibt eine ruhigere Phase ab Mittag. Zunächst ist Frühstück angesagt. Auch dabei ist das Wetter fest im Blick. Nach einem Kontrollgang der leitenden Offiziere am Hafenrand steht es fest: “Die CALYPSO fährt“! An der Tankstelle in der Hafenausfahrt werden die Dieseltanks gefüllt damit die CALYPSO um 12:50 Uhr durchstarten kann. Nach anfänglichem ruhigen Wasser schaut der Wind in den Buchten immer wieder mit 4 Bft in Böen 5 um die Ecke. Das Marmara Meer lässt sich anstecken und kommt immer bewegter daher. Nach 18 sm ist die Marina Güzelce erreicht. Beim rückwärtigen Einparken an einer Mooring hat sich die Sorgeleine im Propeller verlaufen und reißt.  Mit Muskelkraft wird nun angelegt. Ein Taucher erlöst dann schließlich die Sorgeleine und alles ist gut. Der Smutje legt sich mächtig ins Zeug und kocht selbst, nachdem sie mit dem Praktikanten einkaufen war. Es gibt Bürüm. Türkisch eben und lecker.


Tag 133 – 21. September 2013
Ein Tag wie jeder andere. Es ist trocken die Sonne scheint. Unwiderstehlich weist das Hafenpersonal auf ihre Unterstützung beim Ablegen hin. Gerne nehmen wir diese Hilfe an und sind um 09:00 Uhr auf den Weg nach Kumbag. Der Wind hält sich in Grenzen und die Welle zurück, sodass die Sonne wundervollen Glitzer auf dem Wasser erzeugen kann. Die Offiziere, die Mannschaft und der Praktikant staunen nicht schlecht als die CALYPSO um 16:00 Uhr die Hafeneinfahrt passiert. Keine Stege, keine Moorings, nur ein Kai – mit vielen großen und kleinen Fischerbooten. Und wir mittendrin. Nach kurzem Dümpeln wurde uns vom Kai ein Liegeplatz zugewiesen. Etwas später bekommen wir auch Strom, nachdem die Bootshandwerker Feierabend machten. Es ist ein Fischerhafen mit allem was dazu gehört. Allerlei Gerüche, neugierige Katzen, müde Hunde und der Lautstärke wie sie im Hafen üblich ist. Marina und Philipp schauen sich ein wenig im Örtchen um. Philipp geht sogar am nachbarlichen Strand ins Wasser. Nicht aus Sorge sondern um zu schwimmen. Der Smutje hat heute frei. Alle gehen in einem einheimischen Restaurant essen. Calamari und Fisch. Frischer und leckerer geht nicht. Die Nacht verhält sich wie der Tag. Laut und bewegt.


Tag 134 – 22.9.2013
Fast ausgeschlafen und noch steif in den Gliedern ist die gesamte Mannschaft früh hoch, denn die Reise nach Canakkale in den Dardanellen beginnt um 08:00 Uhr. Die Gesichtsfalten wissen nicht genau wie sie liegen sollen. Die Sonne wird´s schon glätten.  Der Praktikant hielt es etwas länger in seiner Koje aus, bis – bis das Bugstrahlruder seinen Dienst aufnimmt. Wind und Wellen sind von unserer heutigen Tour nicht überzeugt und stellen sich der CALYPSO entgegen. Wie schon oft bläst der Wind dem Kapitän kräftig entgegen. Die zu fahrenden Kurse werden individuell geändert und wir fahren nun dichter unter Land. Der Wind macht mit. Die Wellen geben auf und lassen uns einigermaßen Kurs halten. Noch ruhiger wird es als wir in die Dardanellen einfahren. Jetzt kommen wir ruhig und zügig voran und der Strom unterstützt die Reisegeschwindigkeit. Um 17:30 ist die CALYPSO in der Marina Canakkale fest. Ein langer, schöner und abwechslungsreicher Tag geht nach dem Einlaufbier und dem leckeren Abendessen, vom Smutje aufbereitet, zu ende.


Tag 135 – 23. September 2013
Heute ist Ruhetag. Praktikant, Mannschaft, Offiziere und die 130 Pferde entspannen heute jeder auf seine Art. Philipp und Marina nehmen den Ort in Augenschein und befinden ihn für ausdrücklich modern und angenehm. Der Kapitän widmet sich mal wieder der Technik und stellt fest, dass das Fett aus der Ruderanlage flüchtig geworden ist. Gut das die Schmiernippel unterhalb der Wasserlinie angebracht sind. Doch mit Hilfe des Praktikanten kann der Kapitän diese Aufgabe lösen, ohne dass unnötig viel Seewasser ins Schiff läuft. Die Schiffsführung  kann keinen verbindlichen Termin für einen Hafen in der Nähe eines Flughafens geben. So beschließt Philipp, unser Praktikant, die Heimreise morgen  anzutreten. Sein Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschied lädt er uns zum Essen ein. Dafür sagen wir DANKE.

Tag 136 – 24. September 2013
Um die Abreise von Philipp entspannt zu halten, beschließt die Schiffsführung noch einen Liegetag einzulegen. Mittags ist es dann soweit. Philipp verabschiedet sich und wird vom 1. Offizier zum Bus gebracht. Damit hat die Crew der CALYPSO alles getan um den Heimweg des Praktikanten sicher zu gestalten. Am Abend gehen wir mit Bistra und Thomas von der MARIANA 2, die am Vortag ebenfalls in Canakkale eingetroffen sind, lecker essen. Hier trennen sich die Wege von der MARIANA 2 und der CALYPSO. Deshalb wird der Abend etwas länger.


Tag 137 – 25. September 2013
Der Plan sieht eine frühe Abreise vor. Der liebe Gott lächelt. Und so fahren wir etwas verspätet um 09:45 Uhr bei sonnigem Wetter mit wenig Wind und beruhigter Welle los. Wir sind baff erstaunt wie breit sich die Dardanellen hier ausbreiten. Wir schleichen uns außerhalb der Verkehrstrennungswege nahe dem Ufer entlang. Dann ist es soweit. Um 11:55 Uhr verlassen wir die Dardanellen und fahren ins Mittelmeer. Gerade aus nach Westen direkt nach Limnos/Griechenland oder über Backbord Richtung Süden an der türkischen Grenze entlang. Wir nehmen die 2. Variante. Der Wind nimmt zu und die Wellen machen wieder mal mit. Kurshalten erfordert jetzt mehr Aufmerksamkeit. Vom Wind zerzaust laufen um 17:00 Uhr im Hafen von Babakala ein. Wir haben wiederholt Glück. Es ist ein reiner Fischerhafen ohne jede Struktur. Gelernt wurde hier jedoch das dafür eine Liegegebühr notwendig ist. Gleichzeitig sind wir gefordert wiedermal ein neues Manöver zu fahren. Anlegen über Buganker. Für alle Beteiligten klappt es erstaunlicher Weise auf Anhieb. Das stärkt das Selbstbewusstsein.


Tag 138 – 26. September 2013
Trotz der zurückhaltenden Gastfreundschaft können wir nur eine Nacht bleiben und fahren um 08:45 Uhr weiter. Südöstlicher Kurs ist angelegt und so geht es sehr rasch zwischen Lesbos / Griechenland und der türkischen Küste nach Ayvalik. Der Yachthafen liegt etwas versteckt zwischen Klippen und Inseln. Das Einhalten der Betonnung ist zwingend erforderlich. Dies gelingt uns gut und wir machen um 13:50 im Yachthafen Setur Ayvalik fest. Es ist ein Verwöhnyachthafen in dem es an Nichts fehlt. Das hat sich die Besatzung der CALYPSO jetzt verdient. Der kurzen Liegezeit ist es zu schulden, dass der Ortskern, der sehr lebendig wirkt, nur am Rande besichtigt werden kann. Der Wetterbericht kündigt eine Wetterverschlechterung in den nächsten Tagen an. Unsere Bemühungen schneller als das Wetter zu sein reichen bisher aus.


Tag 139 – 27. September 2013
Im Hafen ist eine Tankstelle. Diese Gelegenheit wird genutzt um die Dieseltanks der CALYPSO zu füllen. Es ist 08:40 Uhr als die CALYPSO vollgetankt den Hafen verlässt. 40 Seemeilen sieht der Törn vor. Da darf nicht gebummelt werden. Das sieht das Wetter genauso. Strahlende Sonne, kein Wind und keine Welle. Die CALYPSO gleitet elegant durchs Wasser und bahnt sich zügig den Weg zum neuen Etappenziel. So macht reisen mit der Motoryacht Spaß. Auch das Sonnendeck wird in vollen Zügen von den unterschiedlichen Mitgliedern der Besatzung genutzt. Geschwindigkeit ist keine Hexerei als wir um 15:00 Uhr in den Hafen von Eski Foça einlaufen. Dieser Naturhafen ist so beliebt, dass es für uns keinen Platz gibt. Gerade beschäftigen wir uns mit dem Gedanken des Ankerns in der Nachbarbucht, hören wir Pfiffe. Laute Stimmen und wildes gestikulieren können wir auf zwei Schiffen ausmachen. Pflugs dreht der Kapitän die CALYPSO und nimmt Kurs auf die Lücke die erst noch geschaffen werden muss. Mit Unterstützung der beiden Nachbarn werden wir zwischen die Boote gelotst. Alles gut abgefendert, bischen gerüttelt und geschüttelt und schwupp sind wir an einer Mooring fest die vorher nicht da war. So geht das auch. Strom und Wasser stehen kostenfrei zur Verfügung. Dieser Liegeplatz mitten in der Stadt kostet 25,-€uro. Für die Türkei eher ein günstiger Preis. Hier hat es die Stadt geschafft ihre Ursprünglichkeit zu bewahren. Ein Rundgang bestätigt diesen Eindruck. Nun noch den Proviant vervollständigt und das Einlaufbier in einem sehr gemütlichen Biergarten genossen. Schade dass das Wetterfenster uns nicht mehr Zeit für diesen Ort lässt.

  
Tag 140 – 28. Septembe 2013
Es ist noch dunkel als der Kapitän die Mannschaft zum Aufbruch mahnt. Pünktlich um 08:10 Uhr geht es weiter. Das Wetter ist angenehm. Kein Wind, keine Welle und wir fahren in die aufgehende Sonne. Bis wir die schützende Bucht verlassen haben. Nun guckt der Wind um die Ecke. Der östliche Kurs ist nicht zu halten, da auch die Wellen glauben uns aufhalten zu müssen. Die große Bucht vor Izmir haben wir also mit einem geänderten Kurs durchkreuzt. Dieser kleine Umweg hat in der Zeitplanung keine Auswirkung gezeigt, die Fahrt selbst jedoch weniger anstrengend gemacht. Die Landzunge von Karaburun Peninsula ist gerade an Backbordseite passiert, da gibt das Wetter seinen Widerstand auf und lässt uns zügig weiterfahren. Der Hafen von Çeşme empfängt uns freundlich und hilfsbereit um 15:30 Uhr. Dieser Hafen lädt nicht zuletzt durch die außerordentlich modernen und sauberen Sanitäranlagen zum Wohlfühlen ein. In den anliegenden Restaurants wird für das leibliche Wohl gesorgt. Die Besatzung der CALYPSO hat keinen Ausgang sodass der Smutje ihre Kochkunst an Bord beweisen kann. 

   
Tag 141 – 29. September 2013
Ein Tag wie jeder andere. Früh aufstehen um früh wegzukommen. Das ist mittlerweile Tradition geworden. Und es lohnt sich. Die Sonne zeigt sich gerade übern Horizont als die CALYPSO um 08:00 Uhr auf dem Weg ist. Heute haben wir Motorbootwetter. Strahlende Sonne die langsam ihrem Höhepunkt entgegenstrebt. Gar kein Wind und Wasser so glatt wie ein Kinderpopo, und das während der gesamten Tagestour. Der überwiegende südost Kurs lässt sich gut fahren und verkürzt die Reise auf 62 Seemeilen. Dann ist unser letztes Ziel in der Türkei um 16:15 Uhr erreicht. Kuşadasi. Dieser Hafen muss von als Port of Entry zum Ausklarieren genutzt werden. Heute gehen wir in einem nahegelegenen Restaurant essen. Abschied aus der Türkei sozusagen.