Die Weser

Durch den Zusammenfluss von Werra und Fulda entsteht bei Hann. Münden die Weser. Bis Bremen ist sie Binnenschifffahrtsstraße danach Seeschifffahrtstraße. Sie fließ im Bereich Ober- und Mittelweser durch ein landschaftlich schönes Gebiet und unterquert bei Minden den MittelLandKanal. Fließgeschwindigkeit ist bis ca. 4km/h. Die Höchstgeschwindigkeiten sind unterschiedlich geregelt. Auf der Mittelweser sind die Brücken 4,40m hoch.


Tag 1 – 12. Mai 2013
Nach dem Volltanken starten wir um 14:45 Uhr unser Abenteuer  weseraufwärts. Der Betriebsstundenzähler zeigt 234 Stunden an.
Wir sind sehr begeistert und berührt als wir in unserem Kielwasser  ein vollbesetztes Motorboot entdecken das uns bis zur Schlachte begleitet. Es ist SMOKY. Dem Eigner und seinen Gästen sagen wir ausdrücklich DANKE für diese Geste.

Um 16:08 Uhr ist die CALYPSO an der Schlachte fest. Hier haben wir die Gelegenheit uns von unseren Hafennachbarn Karl-Heinz und Anne von der SEEGATT zu verabschieden.
Am Abend erscheinen nochmal Verwandte und weitere Freunde. Zum Abschied gibt es ein gemeinsames Abendessen. Etwa gegen Mitternacht geht es dann in die Koje. Der nächste Tag will bestanden werden.



Tag2 – 13. Mai 2013
Der Tag weckt uns um ca. 9:00 Uhr. Nach unserem Frühstück werden wir zum Interview eingeladen. Bremen 1 will für seine Hörer dieses Abenteuer  nochmal hinterfragen.

 

Das Interview bei Radio Bremen 1


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Tatsächlich schaffen wir es um 11:50 abzulegen und in Richtung Hemelingen Schleuse zu fahren. Überraschend wird uns vom Schlachte Anleger zugerufen. Es ist Lisabeth, die uns an dieser Stelle mit Brot, Salz und Geld auf die Reise schickt. Mit dem Fahrrad begleitet Sie uns bis zur Schleuse.  Das Wetter ist immer noch gegen diese Reise. Zwischen 12:40 und 13:00 Uhr sind wir mit der Sportbootschleuse Hemelingen beschäftigt.
In Langenwedel brauchen wir von 15:30 bis 16:25 für die Schleusung. Da es immer noch regnet, und das Schleusen bootsseitig nur von draußen zu bewerkstelligen ist, sind wir entsprechend durchgeweicht.
In Dörverden erleben wir die schnellste Schleusung aller Zeiten. Die Schleuse steht für uns auf und kaum das wir drin sind geht es los. Für die Schleuse brauchen wir satte 10 Minuten.


Von der Schlachte nach Hoya


Hoya, unser Zielhafen für diese Etappe, erreichen wir um 19:45 Uhr. Das hat gereicht und wir beschließen hier 2 Nächte zu verbringen. Der Betriebsstundenzähler zeigt uns 243 Stunden an.

Tag 3 – 14. Mai 2013
Dieser Tag ist „Ruhetag“. Er dient zur Einrichtung unseres Heimes. Es ist auch gut gelungen. Noch nicht ganz fertig. Und immerhin hat der überwiegende Teil schon feste Plätze.
Etwas Aufregung entstand bei der Meldung “Wasser im Boot“. Eine Meldung die zur Zeit bei uns allergische Reaktionen hervor ruft. Mögliche Krantermine werden schon avisiert. Gott sei gelobt und gepriesen – das Wasser kommt nicht von außen, sondern eine Trinkwasserleitung tropft still vor sich hin. Also Entwarnung an alle. Entgegen aller Vorhersagen regnet es nicht.

Tag 4 – 15. Mai 2013
In Hoya wollen wir früh starten. Unsere nächste Etappe nach Minden könnte durchaus 10 Stunden in Anspruch nehmen. Um 08:50 Uhr bei bedecktem Himmel und 12°C starten wir voller Optimismus. Unseren guten Cherry teilen wir mit „Rassmus“ und bitten um Schutz für unser Schiff, Besatzung und Abenteuer. Das Netzwerk der Götter funktioniert. Nach unserem Ersuchen nach Schutz und Unterstützung schlägt das Wetter zum Positiven um. Die Sonne scheint.
Drakenburg Schleuse passieren wir zwischen 10:40 und 11:00 Uhr. Um 13.20 stehen wir vor Landensbergen Schleuse. Der Schleusenwärter informiert uns über einen Defekt der Schleuse, es ginge um 14:00 Uhr weiter. Wir sind noch gut in der Zeit. Wenig später korrigiert die Revierzentrale die Betriebsbereitschaft auf 17:00 Uhr.  Bedeutet festmachen und warten. Wie auch für die Berufsschifffahrt.
Endlich – um 18:15 Uhr geht es für uns weiter. Es fängt an zu dämmern. Die Liegeplätze für Sportboote sind durch Binnenschiffer besetzt. Also weiterfahrt bis Schlüsselburg Schleuse. Von 19:50 bis 20:10 Uhr dauert die Schleusung. Direkt nach der Schleuse, am Wartesteg für Sportboote machen wir fest und übernachten.


Tag 5 - 16. Mai 2013
Die Nacht ist ruhig und wir können gut schlafen, obwohl der Anleger öffentlich zugänglich ist. Pünktlich um 08.50 Uhr starten wir unsere Weiterreise. Übrigens bei bestem Sonnenschein.
Die Schleusungen in Petershagen Schleuse  und der Minden Schachtschleuse sind wie für uns gemacht. Ankommen, reinfahren, bergauf schleusen, ausfahren und weiterfahren.
Festgemacht haben wir dann um 12:25 Uhr im Mindener Yacht Club am Mittellandkanal.
Jetzt ist es 22:40 Uhr es regnet und wir haben ein Gewitter.
Der Betriebsstundenzähler zeigt  254 Stunden

Impressionen an der Weser